Hanse Sail in Rostock mit vielen Besuchern

| Tourismus Tourismus

Bei guten Bedingungen ist am Samstag in Rostock die 30. Hanse Sail, das Treffen der Traditionssegler und Museumsschiffe, fortgesetzt worden. Nach dem heftigen Regen am Freitagabend zeigte sich die Sonne und viele Menschen kamen in gelöster Stimmung auf das Festgelände im Stadthafen. Die meisten der gut 100 Segelschiffe waren mit ihren Gästen auf die Ostsee hinaus gefahren und hatten dort beste Windverhältnisse, wie Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm sagte.

Er zeigte sich erfreut, dass das neue Konzept, in dem die Corona-Regeln integriert sind, von den Gästen angenommen wird. So ist das 60 000 Quadratmeter große Hauptveranstaltungsgelände am Stadthafen umzäunt, es dürfen bis zu 15 000 Besucher gleichzeitig anwesend sein. Sie können auf das Gelände über fünf Eingänge gelangen - unter Einhaltung der sogenannten 3G-Regeln für «geimpft, getestet, genesen». An den zwei Teststationen bildeten sich zeitweise lange Schlangen. Fromm wies darauf hin, dass es besser sei, schon mit einem aktuellen Testergebnis zu kommen oder sich einen Termin geben zu lassen.

Auch rund um die Hanse Sail gab es viel Programm in der Hansestadt. So ging im IGA-Park die Premiere des Stadtfestes «Gemeinsam glücklich leben - Rostock 2030» über die Bühne. Auf Anregung des dänischen Oberbürgermeisters Claus Ruhe Madsen (parteilos) trägt es den dänischen Namen «Folkemøde». Vertreter einiger Abteilungen der Verwaltung und vor allem der städtischen Gesellschaften waren anwesend, um mit den Bürgern «einen Austausch auf Augenhöhe» zu haben, wie Madsen sagte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.