Karibikinsel Aruba verbietet bestimmte Sonnencremes und Einwegplastik

| Tourismus Tourismus

Auf Aruba dürfen Urlauber ab 2020 nicht mehr mit jeder Sonnencreme ins Wasser. Die Karibikinsel verbietet per Gesetz alle Sonnenschutzmittel mit dem Wirkstoff Oxybenzon, wie das Fremdenverkehrsamt mitteilt. Der Grund: Die Substanz steht im Verdacht, die Korallen zu schädigen. Verbraucher können auf andere Cremes ohne Oxybenzon zurückgreifen.

Die Insel Aruba, die zur Niederlande gehört, ist nicht die erste Reiseregion, die ihre Riffe schützt. Auch auf Palau im Pazifik greift ab Januar 2020 das Verbot von schädlichen Sonnencremes. Hawaii will ab 2021 nachziehen. Neben Oxybenzon werden auch Mittel mit der Substanz Octinoxat aus dem Verkehr gezogen.

Aruba verbannt ab 2020 zudem alle Produkte aus Einwegplastik in der Gastronomie - also etwa Plastikbecher und Strohhalme und Rührstäbchen aus Kunststoff. Das Gesetz wurde den Angaben zufolge am 19. November verabschiedet. Schon 2017 hat die Insel Einwegplastiktüten verboten.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.