Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 15,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Am stärksten betroffen waren die Bereiche Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe.

Hilton hat eine Untersuchung zur Zukunft der Arbeitsplatzkultur veröffentlicht. Demnach bestimmen trotz des technologischen Wandels vor allem menschliche Faktoren die Produktivität und die Zufriedenheit im Beruf.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe liegt weiterhin über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Gleichzeitig geht die Zahl der gemeldeten offenen Stellen zurück, während sich die Arbeitsmarktentwicklung in einzelnen Branchenbereichen unterschiedlich zeigt.

Zinserhöhungen und die schwächelnde Weltwirtschaft verderben vielen Branchen in Deutschland erneut die Stimmung zum Jahreswechsel. Zu den wenigen Optimisten, die 2024 mit etwas besseren Geschäften rechnen, zählen die Autoindustrie, forschende Pharmaunternehmen, das Handwerk sowie der Tourismus.

Halb Croissant, halb Donut, dazu eine Cremeschicht: Vor zehn Jahren eroberte der Cronut die Welt im Sturm - und wurde zur Mutter aller Food-Trends. Seitdem versuchen Konditoren und Köche weltweit die Erfolgsgeschichte zu wiederholen - und Gourmets verdrehen die Augen.

Lübecker Marzipan kennt jeder, Königsberger mit seiner typisch gebräunten Oberfläche noch einige, aber Berliner Marzipan? Ist eher weniger bekannt. Dabei gehört Berlin-Neukölln mit seinen zwei Fabriken zu den wichtigsten Produktionsstandorten bundesweit.

Erfreulich für Arbeitnehmer: Die Zahl der Arbeitstage fällt auch im kommenden Jahr unterdurchschnittlich aus. Weniger Arbeitstage können allerdings Folgen für die Konjunktur haben.

Eine Kündigung an den Weihnachtsfeiertagen bekommen? Das ist theoretisch denkbar, etwa wenn sie in den Briefkasten geworfen wird. Doch gilt die Kündigung dann auch als zugegangen?

Zum Jahreswechsel wird der Anwendungsbereich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) ausgeweitet. Bereits Unternehmen mit über 1.000 Beschäftigten (bisher: 3.000) sind dann gesetzlich verpflichtet. Darauf weist der DEHOGA Bundesverband hin und zeigt, wo das Gastgewerbe betroffen ist.

Zum 1. Januar steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 12,41 Euro brutto pro Stunde. Dieser Betrag gilt dann für das Jahr 2024. Mit dem Mindestlohn steigt auch die Verdienstgrenze, bis zu der man einen Minijob ausüben kann. Für diese Dynamisierung hatte der DEHOGA lange - und letztlich erfolgreich - gekämpft.

Das jährliche Familienfoto vor dem Baum schießen, Last Christmas abspielen oder das Rezept für den Nachtisch nachschlagen – für die einen gehört das Handy an Weihnachten wie an jedem anderen Tag dazu, für andere trübt es die Besinnlichkeit.