DGB kritisiert Regelungen zu Kurzarbeitergeld

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sieht Nachbesserungsbedarf bei den Regelungen zum Kurzarbeitergeld. Die auf den Weg gebrachten Änderungen seien unzureichend und verhinderten nicht, dass Betroffene «drastische Einbußen» beim Nettoeinkommen hinnehmen müssten, teilte DGB-Landeschef Dietmar Muscheid am Montag in Mainz mit. In Branchen wie der Metall- und Elektroindustrie existierten tarifvertragliche Zuschläge auf das Kurzarbeitergeld - dort stocken also Firmen das Kurzarbeitergeld auf. «In vielen Bereichen gibt es solche tarifvertraglichen Regelungen aber nicht», betonte Muscheid.

Es sei ungerecht, dass einerseits Arbeitgeber bei der Neuregelung von der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge entlastet würden, andererseits Beschäftigten eine nötige Anhebung des Kurzarbeitergeldes verweigert werde, kritisierte Muscheid.

Unternehmer können Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken, dann übernimmt die Arbeitsagentur 60 Prozent des Lohns, bei Menschen mit Kindern 67 Prozent. Fließen kann Kurzarbeitergeld fortan, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind, bisher lag die Grenze bei einem Drittel. Die Bundesregierung geht von bundesweit 2,15 Millionen Fällen von konjunkturellem Kurzarbeitergeld aus und von Kosten von rund 10,05 Milliarden Euro.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Januar 2026 real weniger Umsatz erzielt als im Vormonat und im Vorjahresvergleich. Sowohl Beherbergung als auch Gastronomie verzeichneten laut Destatis Rückgänge.

Das Gastgewerbe verzeichnet laut DATEV im Februar 2026 einen leichten Umsatzrückgang, während die Löhne überdurchschnittlich steigen. Insgesamt bleibt die Entwicklung im Mittelstand verhalten.

Beim Ausbildungsbotschafter-Tag des DEHOGA Bayern in Nürnberg wurden 27 Botschafter ernannt und 13 Betriebe ausgezeichnet. Zudem wurden Ausbildungszahlen, internationale Projekte und Maßnahmen vorgestellt.

Die aktuellen Daten des Datev Mittelstandsindex für März 2026 belegen einen stagnierenden Aufschwung und sinkende Umsätze bei Kleinstunternehmen. Parallel dazu belasten deutlich steigende Lohnkosten bei leicht sinkenden Beschäftigungszahlen die Bilanz des Mittelstands.

In Altrip hat der DEHOGA Rheinland-Pfalz die Landesjugendmeister 2026 im Gastgewerbe ausgezeichnet. 24 Auszubildende traten in mehreren Disziplinen gegeneinander an.

Klimaschutz mit Messer und Gabel: Was wir essen, hat immensen Einfluss auf unsere CO2-Bilanz. Experten haben überraschende Daten zusammengetragen – und halten ein ambitioniertes Ziel für möglich.

Sie wollen offene Stellen schnell bekannt machen? Verleihen Sie Ihrer Ausschreibung mit einer Veröffentlichung im Tageskarte-Newsletter und auf der Tageskarte-Webseite FÜR NUR 199 EURO jetzt zusätzlichen Schwung. 13.500 echte Abonnenten jetzt einfach und direkt ansprechen.

Die GEMA erinnert Veranstalter daran, fehlende Setlisten für Live-Veranstaltungen aus dem Jahr 2025 bis zum 20. März 2026 einzureichen. Ohne Musikfolge kann eine Nachberechnung erfolgen.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist 2025 um über zehn Prozent gestiegen. Besonders das Gastgewerbe kämpft mit einer hohen Ausfallrate und gehört zu den am stärksten betroffenen Branchen.

Auszubildende Köche und Köchinnen haben bei den Niedersächsischen Jugendmeisterschaften ihr Können unter Beweis gestellt und dabei auch die Ausbilder überrascht. Die Motivation für die Teilnahme an dem Wettbewerb ging bei den einzelnen Teilnehmern weit auseinander.