Richtige Wortwahl: Gehaltsgespräch geschickt ankündigen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Sie wollen ein besseres Gehalt verhandeln, wissen aber nicht, wie Sie das Thema am besten bei der Führungskraft platzieren? Am besten achten Beschäftigte schon bei der Terminvereinbarung auf die passende Wortwahl.

Konkret heißt das: Sprechen Sie nicht von Gehaltsverhandlung, sondern von Gehaltsanpassung. «Bei Verhandlung denkt jeder sofort, man müsse dagegenhalten, und es wird noch schwerer, das zu bekommen, was man will», sagt Eva Schulte-Austum, Wirtschaftspsychologin und Business-Coach. 

Das Wort Anpassung hingegen impliziert, dass man als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer schon in Vorleistung gegangen ist. Schließlich wollen beide Seiten gewinnen - auch die Führungskraft.

Direkt sagen, dass es ums Gehalt gehen soll

Wer einen Termin vereinbaren möchte, sollte die Führungskraft aus Fairness direkt darüber informieren, dass es um die Entlohnung gehen wird, heißt es in einem Karriere-Guide von Indeed. Je nach Anlass sind dann etwa Formulierungen denkbar wie «Wäre es in Ordnung, wenn wir uns in meinem Jahresgespräch etwas Zeit nehmen würden, um über mein Gehalt zu sprechen?» oder «Ich würde gern einen Termin mit Ihnen machen, um über mein Gehalt zu sprechen. Bitte geben Sie mir Bescheid, ob es zeitlich für Sie passt». (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Struktureller Wandel bei der dfv Mediengruppe: Die eigenständige redaktionelle Arbeit der Fachmedien tw tagungswirtschaft und m+a report wird zum 31. März 2026 eingestellt. Die Marken werden in die veranstaltungsorientierte dfv Conference Group überführt.

Ferienzeit, alle wollen weg – aber wer darf zuerst? Arbeitgebende müssen bei der Urlaubsplanung soziale Aspekte berücksichtigen. Das kann bedeuten, dass Eltern Vortritt haben, muss es aber nicht.

Rund 8,70 Euro für eine Tasse Cappuccino - dieser Preis an einer Raststätte in Österreich sorgte zuletzt für Aufsehen. Doch anderswo in Europa werden vereinzelt zweistellige Preise für Kaffee verlangt. Wie leistbar ist das Getränk in europäischen Ländern? Ein Überblick

Die erweiterte Verdienstungleichheit in Deutschland stagniert. Laut aktuellem Bericht des Statistischen Bundesamtes liegt der Gender Gap Arbeitsmarkt weiterhin bei 37 Prozent, wobei erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen bleiben.

Das deutsche Gastgewerbe kämpft weiterhin mit den Folgen der Krise. Im Jahr 2025 lagen die realen Umsätze fast 15 Prozent unter dem Niveau von 2019. Steigende Kosten und eine schwache Konsumstimmung belasten die Betriebe trotz nominaler Zuwächse.

Die aktuelle Dehoga-Umfrage zum Jahresauftakt 2026 belegt eine anhaltende Flaute im Gastgewerbe. Hohe Personalkosten und bürokratische Hürden belasten die Betriebe nach dem sechsten Verlustjahr in Folge massiv.

Die neue DIN 33463 definiert erstmals bundesweite Mindeststandards für Tagungspauschalen. Die Norm soll für mehr Transparenz im MICE-Markt sorgen und die Vergleichbarkeit von Hotelangeboten bei Veranstaltungen signifikant erleichtern.

Zwei Krankschreibungen ohne Unterbrechung – gibt das erneut für sechs Wochen Lohnfortzahlung? Ein Gericht stellt klar: Nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Generation Z leidet laut einer aktuellen Swiss-Life-Studie doppelt so häufig unter Stress wie die Babyboomer. Während 82 Prozent der Deutschen über stressbedingte Beschwerden klagen, offenbaren sich bei der Akzeptanz von Homeoffice und flexibler Arbeit tiefe Gräben zwischen den Generationen und Defizite in der betrieblichen Vorsorge.

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.