Billie-Eilish-Hype im Berliner Burgerladen und was davon geblieben ist

| Gastronomie Gastronomie

Es war der Marketing-Coup schlechthin: Als Superstar Billie Eilish im Juni vergangenen Jahres nach einem Fan-Treffen in der East Side Mall plötzlich im Burgerrestaurant Emma Pea auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain auftauchte, sorgte das für Aufsehen – und einen beachtlichen Gästeansturm (Tageskarte berichtete).

Das vegane Lokal wurde über Nacht zum Hotspot. Inhaberin Cosmo und sein Team erlebten, was ein einziger Promi-Besuch auslösen kann. Doch wie nachhaltig war der plötzliche Ruhm?

„Der Hype war da – und dann wieder weg“, resümiert Cosmo nun gegenüber Berlin live nüchtern. Zwar sei die Erinnerung an den prominenten Besuch noch präsent, doch das Alltagsgeschäft habe sich weitgehend normalisiert. Ganz verschwunden ist der Billie-Eilish-Effekt allerdings nicht: Vier bis sechs Mal im Monat gebe es Reservierungen für den Tisch, an dem die Sängerin mit ihrer 17-köpfigen Entourage saß. Besonders gefragt: der „Berlin Beast Burger“ – angeblich ihre damalige Bestellung.

Anlässlich ihres Konzerts am 9. Mai in Berlin hatten die Betreiber sogar einen Tisch für ein mögliches Wiedersehen reserviert. Gekommen ist sie nicht – aber zumindest ein treuer Fan aus Köln harrte hoffnungsvoll den ganzen Abend aus.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurant Brands International (RBI) verfolgt ambitionierte Ziele für den chinesischen Markt. Bis zum Jahr 2035 soll das Netzwerk von Burger King auf mehr als 4.000 Restaurants anwachsen.

Ein Drink zu viel oder schon ein Verbrechen? Warum die Dunkelziffer bei K.o.-Tropfen in Sachsen-Anhalt so hoch ist und wie Clubs versuchen, ihre Gäste vor unsichtbaren Angriffen zu schützen.

Mitchells & Butlers ist wieder mit zwei Standorten in der Hansestadt vertreten. Nach dem Auszug aus dem Alsterpavillon im Oktober 2025 wurde nun das ALEX am Rothenbaum offiziell eröffnet.

Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt.

Das Gourmetrestaurant im Severin*s – The Alpine Retreat in Lech am Arlberg präsentiert mit Marius Pieper eine neue kulinarische Ausrichtung. Der 30-jährige Küchenchef fokussiert sich auf eine Kombination aus regionaler Verwurzelung und internationaler Küchentechnik.

Das Restaurant Berta in Berlin hat nach einer konzeptionellen Überarbeitung wieder seine Türen geöffnet. Unter der Leitung von Chefkoch Assaf Granit präsentiert der Betrieb eine israelisch inspirierte Küche, die osteuropäische Traditionen mit modernen Akzenten verbindet.

Die Vergabe der begehrten Standplätze auf dem Oktoberfest steht im Fokus einer Debatte in München. Eine Münchner Wirtsfamilie fordert durch ihre Bewerbung auf Brauerei-Standplätze die traditionelle Vergabepraxis heraus, während bereits dementierte Berichte über eine mögliche Einschaltung des Europäischen Gerichtshofs für Aufsehen sorgen.

Der Valentinstag entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Umsatzbringer für die deutsche Gastronomie. Eine aktuelle Studie zeigt für 2026 eine steigende Reservierungsbereitschaft, neue Zielgruppen und klare Erwartungen an Service und Etikette.

Mit „Wir kochen Heimat“ möchte das Nobelhart & Schmutzig Team einen Beitrag zur kulturellen Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff leisten, der im öffentlichen Diskurs häufig (negativ) politisch aufgeladen ist.

Eine aktuelle SumUp-Auswertung zum Jahresstart 2026 belegt eine steigende Besuchsfrequenz in der Gastronomie bei gleichzeitig sinkenden Durchschnittsausgaben. Während digitale Trinkgelder und Kartenzahlungen an Bedeutung gewinnen, zeigen sich die Gäste preisbewusst.