Gastro-Konzept Tastyy will 50 Restaurants in Deutschland eröffnen

| Gastronomie Gastronomie

In der Düsseldorfer Altstadt eröffnet in Kürze ein neues Gastronomiekonzept: Die Genc Fast Casual Systemgastronomie GmbH wird den zweiten Tastyy-Standort in Deutschland nach Gelsenkirchen aufsperren. Dazu hat das Unternehmen 420 Quadratmeter in der Neustraße 16 angemietet. Das Ladenlokal war zuvor über Jahrzehnte von McDonald‘s genutzt worden. Eigentümer des Geschäftshauses nahe der Heinrich-Heine-Allee ist ein privater Investor. JLL hat das Gastronomieunternehmen beraten und die Anmietung vermittelt.

Mit der Adresse Bolkerstraße / Ecke Neustraße haben sich die Gründer von „tastyy“, Deniz Genc und Marco Schepers, eine besondere Location geangelt. Hier, wo 46 Jahre lang eine McDonald's-Filiale untergebracht war, beginnt für viele Einheimische und unzählige Besucher der Stadt die berühmte „längste Theke der Welt“. „Für unser junges Unternehmen ist es wichtig, mitten im Geschehen zu sein. Wir wollen uns im direkten Vergleich mit allen anderen Food-Anbietern messen. Unser Konzept ist neu und frisch, und wir zeigen, was man am und mit dem Dönerspieß alles grillen kann, und wie wir für jede Ernährungsgewohnheit - egal ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan - eine hochwertige Option bieten.“, erklärt Marco Schepers, CEO und General Manager bei tastyy.

Der erfahrene Unternehmer und frühere CEO von KFC Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark kennt den Markt für Systemgastronomie und die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden sehr genau. „Frische Zutaten und überraschende Kreationen sowie eine transparente und nachhaltige Arbeitsweise sind unser Erfolgsrezept. Dafür suchen wir auch Franchise-Partner die gemeinsam mit uns tastyy in Deutschlands, der Türkei und in ganz Europa zu einer starken Marke machen.“, ergänzt Schepers.

Das erste Restaurant in Deutschland (nach dem Start in der Türkei) eröffnete Ende Januar in Gelsenkirchen. Jetzt folgt Düsseldorf. Weitere Standorte sollen in bevölkerungsstarken Einzugsgebieten von Großstädten von tastyy selbst oder mit Franchise-Partnern eröffnet werden, Köln und Frankfurt sind bereits spruchreif. In den nächsten fünf Jahren sollen 50 Restaurants in Deutschland entstehen, die mit natürlichen oder recycelten Materialien gestaltet sind und ein Gefühl von urbanem Lifestyle vermitteln. Alle werden nach eigener Angabe „super easy and essential“ und „very instagrammable“ sein.

Dass es tastyy ernst meint mit respektvollem Umgang und echter Nachhaltigkeit, zeige sich schon bei der Größe des Teams und der Personalräume, in Düsseldorf sind es beispielsweise 78 Quadratmeter. Das Management achte darauf, dass alle Kolleginnen und Kollegen genügend Raum haben, sich zu entfalten und weiterzuentwickeln, schließlich solle auch die Zahl der Mitarbeitenden wachsen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.