Gault Millau: Christian Jürgens ist Koch des Jahres

| Gastronomie Gastronomie

Die Kritiker des Gault Millau haben geurteilt: Christian Jürgens ist Deutschlands Koch des Jahres. Der Küchenchef des Gourmetrestaurants „Überfahrt“ im oberbayerischen Rottach-Egern verbinde Weltoffenheit vorbildlich mit Heimischem, wie es in der Begründung hieß. Der Metzgersohn aus dem Ruhrgebiet hatte seine kulinarische Karriere zunächst in München begonnen. Dort arbeitete er bei Feinkost Käfer und im „Tantris“, nach Stationen in Aschau und auf Sylt landete er schließlich in Witzigmanns „Aubergine“. Seit 2008 schwingt er den Löffel im „Überfahrt“ am Tegernsee.

Eine höhere Bewertung als der passionierte Skifahrer und Jogger Jürgens haben, in dem nach dem französischen Schulnotensystem urteilenden Guide, nur vier deutsche Köche, die ihre 19,5 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten: Harald Wohlfahrt, Schwarzwaldstube in Baiersbronn-Tonbach, Joachim Wissler, Vendôme in Bergisch Gladbach, Klaus Erfort, GästeHaus in Saarbrücken, und Helmut Thieltges, Waldhotel Sonnora in Dreis bei Wittlich. Zum Aufsteiger des Jahres wurde Sarah Henke, Restaurant Spices in List auf Sylt gekürt. Über den Titel Entdeckung des Jahres kann sich Oliver Röder aus Bembergs Häuschen in Euskirchen freuen. Restaurateur des Jahres ist Michael Käfer, der vom Bundestag in Berlin über das Oktoberfest bis in die BMW Welt von München gastronomisch engagiert ist.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.