Kochbuch Heldenküche – Alexander Herrmann und die bayerische Polizei tischen auf

| Gastronomie Gastronomie

Rezepte und Berufsbilder: Das neue Kochbuch «Heldenküche» zeigt die bayerische Polizei von ihrer kulinarischen Seite. «Neben spannenden Einblicken in den Polizeialltag zeigt das Kochbuch zugleich die Lieblingsrezepte unserer bayerischen Polizistinnen und Polizisten, die Sternekoch Alexander Herrmann noch verfeinert hat», erläuterte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) anlässlich der Vorstellung des Buches am Dienstag. Der Erlös aus dem Verkauf fließe teilweise in die Bayerische Polizeistiftung und komme somit im Dienst verletzten Beschäftigten zugute.

17 Polizistinnen und Polizisten, vom Flugtechniker bis zur Gruppenführerin einer Einsatzhundertschaft, stellen in dem Buch ihre Lieblingsrezepte vor. Eine Polizeihundeführerin präsentiert gar ihr Rezept für Hundekekse. Der Sternekoch greift dabei jeweils das Originalrezept auf und zeigt verschiedene Möglichkeiten, dieses abzuwandeln. Auch Neukreationen entstanden auf dieser Grundlage.

Alexander Herrmann hatte bereits 2019 den mit der Bayerischen Bereitschaftspolizei entwickelten PowerPanterShake vorgestellt, der als hochwertige Trinkmahlzeit die Verpflegung der Einsatzkräfte ergänzt. „Auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung legen wir bei der Bayerischen Polizei großen Wert,“ betonte Innenminister Herrmann. Die Bayerische Polizei mit ihren rund 44.500 Beschäftigten sorge rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürgerinnen im Freistaat. Dass der Sternekoch mit viel Leidenschaft als Dank für die Arbeit der Polizei nun dieses Buch kreiert habe, sei eine „großartige Geste der Wertschätzung“, so der Innenminister. Er sei ihm für diese außergewöhnliche Zusammenarbeit sehr dankbar: „Ich hoffe, unsere Polizei wird auch künftig von seinen Kochkünsten profitieren!“ (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.