"Mein nachhaltiges Restaurant": Metro startet digitale Plattform für die Gastronomie

| Gastronomie Gastronomie

Der Einfluss der Gastronomie auf weltweite Nachhaltigkeitsziele ist substanziell: Eine von drei Mahlzeiten wird heute außer Haus verzehrt. Zugleich sehen sich Gastronomen aktuell vielen Herausforderungen gegenüber und müssen effizient und profitabel wirtschaften. Hier setzt Metro mit dem neuen digitalen Leitfaden "Mein nachhaltiges Restaurant" an.

Er veranschaulicht, wie Restaurantbetreiber ihre Nachhaltigkeitspotenziale identifizieren und passgenaue Maßnahmen umsetzen können. Dabei zeigt Metro auf, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gerade in der Gastronomie sehr gut zusammen gehen und das eigene Engagement für die Betreiber zum Wettbewerbsvorteil wird: Das "nachhaltige Restaurant" spart etwa Kosten, wenn Lebensmittelabfälle, Verpackungen oder Energieverbräuche reduziert werden und überzeugt Gäste, die Wert auf nachhaltigen Genuss legen.

Die Plattform ist kostenfrei nutzbar und bietet Orientierung bei der Frage, wie Nachhaltigkeit im Gastronomiebetrieb implementiert werden kann. Besucher können sich gezielt in einzelne Bereiche des "nachhaltigen Restaurants" begeben und Schritt für Schritt nachvollziehen, welche Möglichkeiten der nachhaltigen Optimierung es gibt und welche Vorteile diese dem Gastronomen bieten.

Der Leitfaden beleuchtet zahlreiche Themen aus den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit - Umwelt, Wirtschaft und Soziales: Wie sieht eine nachhaltige Speisekarte aus? Wie kann man Produkte verantwortungsvoll einkaufen? Welche Stellschrauben können Gastronomen nutzen, um ihre Lebensmittelverluste weiter zu reduzieren? Wo lässt sich die Energieeffizienz noch weiter steigern? Und warum lohnt es sich für die Betreiber, eine aktive Rolle in ihrer Gemeinde zu übernehmen? Im Fokus stehen dabei immer die Chancen, die sich aus den Nachhaltigkeitsmaßnahmen ergeben - etwa Kosten zu sparen oder Mitarbeiter und Gäste an sich zu binden.

"Unsere Gastronomiekunden sehen Nachhaltigkeit zunehmend als Chance, um ihr Profil zu schärfen und im operativen Geschäft noch effizienter und damit profitabler zu werden. Als Partner der Gastronomie kennen wir ihre Bedürfnisse und haben bei Metro zugleich selbst langjährige Erfahrung in der Implementierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in allen Handlungsbereichen unseres Geschäfts", so Ivonne Julitta Bollow, SVP Corporate Responsibility & Public Policy Metro AG. "Unser Leitfaden 'Mein nachhaltiges Restaurant' soll Gastronomen deshalb greifbare und konkrete Hilfestellungen bieten, um Nachhaltigkeitspotenziale im eigenen Betrieb zu identifizieren und umzusetzen."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau.

Nach fünf Jahren Planung und Sanierung ist der Berggasthof Streichen im Chiemgau wieder geöffnet. Das Haus bietet 90 Plätze im Gasthof, 140 Sitzplätze im Biergarten und elf Gästezimmer; neuer gastronomischer Partner ist Augustiner-Bräu.

Nach wochenlangem Hickhack ist nun auch die Vergabe für ein letztes Wiesnzelt geklärt: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.

Das Berliner Hotel Luc ersetzt sein bisheriges Gastronomiekonzept Heritage durch das neue Angebot You. Das Restaurant und Bar-Konzept soll künftig flexibler auf urbane Gästeanforderungen reagieren.

YouLend und Just Eat Takeaway.com haben eine Zwischenbilanz ihrer Kooperation vorgelegt. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2022 wurden demnach europaweit Finanzierungen in einer Gesamthöhe von mehr als 150 Millionen Euro an Gastronomiebetriebe vermittelt.

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet Adults-only-Gastronomie – und würde lieber ihren Vierbeiner mitnehmen als den Nachwuchs des Tischnachbarn zu tolerieren. Die Zustimmung zu Angeboten nur für Erwachsene unterscheidet sich der Umfrage zufolge deutlich nach Altersgruppen.

Klagen, Rücktritte, geplatzte Träume: Ein Münchner Wirt sorgt für Wirbel auf dem Oktoberfest. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?

Der Dehoga Bayern hat die Sieger des Wettbewerbs zum Lieblingsbiergarten 2026 bekannt gegeben. Mehr als 16.300 Gäste stimmten über insgesamt 72 teilnehmende Betriebe in drei Größenkategorien ab.

Mitchells & Butlers hat in der Augsburger Innenstadt eine neue Filiale ihrer Marke Alex eröffnet. In die Zusammenlegung und den aufwändigen Umbau der zwei ehemaligen Gewerbeflächen investierte das Unternehmen rund 1,7 Millionen Euro.

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.