Samy Deluxe schließt Restaurant - «Gastro ist ein hartes Geschäft»

| Gastronomie Gastronomie

Der Hamburger Rapper Samy Deluxe hat nach fünf Jahren sein Restaurant «Gefundenes Fressen» im Karolinenviertel geschlossen. «Gastro ist ein verdammt hartes Geschäft. Respekt an alle Leute da draußen, die es durchziehen. Ich hab kein Bock mehr drauf», sagte der 42-Jährige in einem auf Instagram geposteten Video. «Aber ich freu mich auf die Zukunft hier in diesem Laden. Samy Deluxe - Gefundenes Fressen - Rest in Peace. Peace Out!», sagte er weiter.

 

Aus dem Karoviertel zieht sich der Rapper deshalb aber nicht zurück. In den Räumlichkeiten des Restaurants soll es künftig «um soziale und kulturelle Inhalte» gehen. So will er unter anderem seinen am Montag neu gestarteten Podcast «Hochkultur» auch dort aufnehmen, und es sollen DJ-Sets und Livestreams produziert werden. «Es wird einfach ein geiler Ort bleiben, der nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, aber immer noch in der Öffentlichkeit landen wird.» Zuvor hatten mehrere Hamburger Medien berichtet.

Für den Podcast «Hochkultur» trifft sich Deluxe mit interessanten Persönlichkeiten, die über die Höhen und Tiefen ihres Lebens sprechen. In der ersten Folge hatte Samy Deluxe an seinem Küchentisch in Berlin den Sänger Max Herre zu Gast. Der Podcast soll künftig immer montags erscheinen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.