wineBANK eröffnet auf Sylt

| Gastronomie Gastronomie

Am 28. Mai eröffnete der Private Members’ Club für Weinbegeisterte in Westerland offiziell seine Pforten. Rund 300 geladene Gäste kamen dafür auf die Insel. Günther Jauch höchstpersönlich schenkte eine Auswahl seiner "von Othegraven" Weine aus. Die wineBANK Sylt mit ihrer integrierten VITIS Wein- und Champagner Bar ist die bisher nördlichste Anlaufstelle des Netzwerks, zu dem mittlerweile zehn Standorte in Deutschland, Österreich und den USA zählen.

Betreiber des Clubs sind der Weinhändler Sven Wiezorek und der Sylter Lebensmitteleinzelhändler Christian Gehrke. „Es war toll, endlich mit unseren Gästen, Partnern und Clubmitgliedern anzustoßen – vielen Dank an alle, die zum Erfolg unserer Eröffnung beigetragen haben“, sagt Christian Gehrke. „Bei uns stehen Lebensfreude und die Liebe zum Wein im Mittelpunkt. Wir werden speziell für unsere Mitglieder ein aufregendes Veranstaltungsprogramm mit vielen spannenden Winzerabenden anbieten. Bei gemeinsamen Verkostungen und Genusserlebnissen wird hier in den nächsten Monaten eine echte Weincommunity zusammenwachsen“, ergänzt Sven Wiezorek.

Weinerlebniswelt in Westerland

Die wineBANK Sylt liegt in der Boysenstraße, direkt an der Ecke zur Friedrichstraße, der Haupteinkaufsmeile Westerlands. Auf fünf Ebenen öffnet sich das Konzept mit der integrierten Wein- und Champagner Bar VITIS über Glasfassaden nach Außen. Ein Großteil des Objekts ist nur für Clubmitglieder zugänglich, wie der Tresorraum im Keller mit 271 Fächern und fünf Kabinettschränken, eine Lounge, eine Galerie und eine Verkostungsfläche. Mitgliederverfügen über ein eigenes Weinfach im Tresorraum, in dem sie ihre Weine lagern können. Insgesamt werden hier in Zukunft mehr als 23.000 Weinflaschen ihre Heimat finden. Wem die eigene Weinauswahl nicht ausreicht, der kann sich aus einer Auswahl von 30 Weinen glasweise am „By the Glass“-Ausschanksystem bedienen, die „Honesty Kühlschränke“ nutzen oder im Vorfeld den Bestückungsservice in Anspruch nehmen.

Das Designkonzept 

Das Innenarchitekturkonzept entstammt der Feder des FORMWÆNDE Kreativteams. Die Lüneburger Designschmiede ist gastronomieerfahren und hat in den letzten Jahren Konzepte, wie das „coast“ und „clouds“ in Hamburg umgesetzt. Die neue wineBANK Sylt ist nordisch modern und puristisch gestaltet. Massive und schwere Materialien wie Stahlgittermatten und Feinsteinzeug in Marmoroptik stehen im Kontrast zum Fußboden aus gespachteltem Kalk-Marmor und Furnieren in Eiche Streifer. Das Farbkonzept verläuft von dunklen und matten Farben in den unteren Geschossen zu hellen und leuchtenden Oberflächen in den oberen Bereichen. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.