Hamburger Ginn Hotel verzichtet auf der Speisekarte vollständig auf Fleisch

| Hotellerie Hotellerie

In einem alten Speicherhaus, neben dem Fischmarkt in Hamburg, hat ein neues Szenehotel eröffnet. Da derzeit noch nicht alle Bereiche des „Ginn“ fertig sind, läuft derzeit noch die Soft-Opening-Phase mit eingeschränkter Leistung. Derzeit gibt es für die Gäste lediglich Übernachtungen mit Frühstück sowie „Get Togethers“ an der Bar im 8. Stock, wie das Hotel auf der eigenen Webseite schreibt. 

Mit viel Leidenschaft hätten sie ein Hotelkonzept entwickelt, das heimische Gemütlichkeit, moderne Technik und Nachhaltigkeit perfekt miteinander vereine. Es biete die perfekte Kombination aus moderner Technik, Umweltliebe und Lebensfreude. Was das neue Ginn allerdings nicht bietet, ist Fleisch: Wie unter anderem die Bild berichtet, wird das Hotel als erstes in Hamburg auf der Speisekarte komplett auf Fleisch verzichten. Und das ohne explizit vegetarisch oder vegan sein zu wollen.

Generell auf tierische Produkte wird aber auch im Ginn nicht verzichtet: Es gebe so viele Alternativen, mit denen man vielfältig spielen könne, erklärte Hotel-Direktor Timo Esslinger der Bild. Wir hätten gerade Schwertfisch-Ceviche, Pulpo und Spargel auf der Karte. Zudem Käse aus der Region, morgens gebe es Lachs und Heilbutt. Eingefroren werde auch nichts, sondern täglich frisch eingekauft. Die ersten Gäste scheinen zumindest kein Problem mit dem Verzicht zu haben: Seit der Eröffnung hätte erst ein Gast seinen Frühstücks-Bacon vermisst, so Esslinger laut Bild
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.

Mit der Eröffnung von 27 neuen Hotels hat Marriott International im Jahr 2025 die Marke von 200 Häusern in der DACH-Region überschritten. Das Wachstum wird maßgeblich durch Konvertierungen in allen Segmenten getrieben.

Mit der Eröffnung des Adagio Access Nanterre baut Adagio die Kapazitäten im Großraum Paris weiter aus. Das neue Haus mit 132 Apartments in direkter Nähe zum Geschäftsviertel La Défense zielt primär auf Geschäftsreisende und Langzeitgäste ab.

Booking Holdings verzeichnet ein über den Erwartungen liegendes Wachstum bei den Bruttobuchungen und passt die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben an. Zudem investiert der Konzern verstärkt in Technologie und Marketing.

Die Accor-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus ab und übertrifft die eigenen Finanzziele. Während die Lifestyle-Sparte zweistellig wächst, normalisiert sich das Geschäft auf dem deutschen Markt nach einer Schwächephase wieder.

Die Hotelgruppe Dormero expandiert weiter auf dem österreichischen Markt und übernimmt das bisherige Amedia Hotel Wels. Das Haus am Welser Stadtplatz, das vielen noch unter dem Namen Kremsmünsterer Hof bekannt ist, war zuvor Teil der Amedia Hotel GmbH. Diese gehört zur Revo Hotelgruppe und befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren.

Ein 20-jähriger Hacker hat das Online-Bezahlsystem von Reiseportalen ausgetrickst und Luxus-Suiten für nur einen Cent gemietet. Die Flucht in den Luxus endete für den jungen Spanier schließlich im Madrider Hotel Ritz – auch wegen seiner eigenen Mitteilsamkeit in den sozialen Medien.

Die Revitalisierung des traditionsreichen Dom-Hotels in Köln nimmt weiterhin mehr Zeit in Anspruch als zuletzt geplant. Inzwischen wird die baubehördliche Abnahme des Objekts am Roncalliplatz erst im zweiten Quartal 2026 erwartet. Ursprünglich war eine Eröffnung für Ende 2023 anvisiert worden war.

Das Seehotel Niedernberg reagiert auf wachsende Gästezahlen und eröffnet in der renovierten Orangerie ein zweites Restaurant. Mit Fokus auf Menü-Gäste und verbesserter Akustik schafft das Haus zusätzliche Kapazitäten und mehr Flexibilität für den operativen Betrieb.

Airbnb richtet seine Wachstumsstrategie verstärkt auf die klassische Hotellerie aus. Wie das Unternehmen bekanntgab, soll die stärkere Integration von Boutique- und Individualhotels den adressierbaren Markt signifikant vergrößern.