JUFA Hotels: Österreichs größte Hotelgruppe startet mit Familienherberge in der Schweiz

| Hotellerie Hotellerie

Die JUFA Hotelgruppe betreibt über 60 Familienhotels in vier Ländern. Die Spezialisten für Familienferien geben nun ihren Einstand im Schweizer Ort Savognin. Der komplett aus lokalem Fichtenholz erstellte Elementbau mit 72 Zimmern soll ein erschwingliches Familienhotel im im 3-Sterne-Superior-Bereich werden. Die Eröffnung ist auf den 18. Juni 2021 terminiert.

Gründer und Geschäftsführer Gerhard Wendl hat die JUFA Hotels innerhalb von 30 Jahren zur größten Hotelgruppe Österreichs aufgebaut. Mittlerweile zählen über 60 Familienhotels in Österreich, Deutschland, Ungarn und Liechtenstein zum JUFA-Portfolio, die jährlich rund 1.6 Millionen Logiernächte generieren. „Mit unserer Erfahrung als Spezialisten für Familienferien bieten wir mit unseren 3- oder 4-Sterne-Hotels ein klar positioniertes Produkt», so Gerhard Wendl, Gründer und Erfinder der JUFA Hotels.

 

Die Pandemie hat die Bedürfnisse der Familien verändert. Sicherheit, Nähe, Regionalität, Familienzusammenhalt und Natur sind Attribute, die heute viel stärker gewichtet werden. Mit seinem Angebot in den Bergen, an Seen oder auf dem Land glaubt JUFA den Zeitgeist zu treffen. „Kein Halli-Galli, kein Plastik, kein Gamen, kein Alpen-Disneyland“, verspricht das Unternehmen. Das Konzept der JUFA Hotels will traditionelle Familienwerte aufrecht erhalten.

Nächster Halt: Savognin

Die Savogniner Firma Uffer ist spezialisiert auf den Elementbau mit einheimischen Hölzern. Besitzer Enrico Uffer überzeugte die JUFA Hotels, nach Savognin zu kommen und bewies, dass mit seinem modularen System auch ein Hotel gebaut werden kann. Mit der ITW Ingenieurunternehmung AG aus Balzers (FL) als Investor konnte in kurzer Zeit auch die Finanzierung sichergestellt werden. „Die nachhaltige Bauweise von Uffer hat uns schnell überzeugt und entspricht auch den Werten der JUFA Hotels,“ so Wendl. Nicht nur die Positionierung als Ganzjahreshotel, der Einbezug der lokalen Bevölkerung, sondern auch die Zusammenarbeit mit Produzenten aus der Region stehen an oberster Stelle. Schließlich wurde das Hotel praktisch nur aus Fichtenholz vom Tal gebaut.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Wiesbaden hat die Baugenehmigung für die umfassende Sanierung und den Teilneubau des Hotels Nassauer Hof erteilt. Das Projekt umfasst unter anderem die Aufstockung des Nordflügels und die Wiedererrichtung einer historischen Glaskuppel.

Welche Tourismussegmente zu Ferienbeginn noch reichlich Kapazitäten haben und wo es vergleichsweise voll werden kann - darauf deutet eine Betriebsumfrage hin. Kurzentschlossene könnten profitieren.

Hard Rock International startet den Buchungsbetrieb für sein neues Hotel auf Malta. Die Eröffnung der Anlage mit 397 Zimmern und einem 3.800 Quadratmeter großen Wellnessbereich ist für Juli 2026 geplant.

Ein Podcast von HotelPartner beleuchtet die Preisstrategie des Hotels Grace La Margna in St. Moritz. General Manager David Frei nennt darin konkrete Zahlen zur Entwicklung der Zimmerpreise und zur Positionierung des Hauses.

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.

Die Investorensuche für die insolvente Revo Hospitality Group stößt auf großes Interesse. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben nach Angaben der Restrukturierer mehr als einhundert potenzielle Investoren Zugang zum Datenraum erhalten.

Das Hotel Sacher Wien feiert sein 150-jähriges Bestehen mit der Enthüllung zweier Skulpturen des Künstlers Erwin Wurm vor dem Haupteingang. Im Verlauf des Jahres sind weitere Jubiläumsaktionen geplant.

Die The Chocolate on the Pillow Group entwickelt in Potsdam ein neues Tribute Portfolio Hotel mit 145 Zimmern. Die Eröffnung des Objekts im historischen Zentrum ist für den Sommer 2026 vorgesehen.

Nach einem kalenderbedingt starken Februar verzeichnet die österreichische Hotellerie im März eine deutliche Buchungszurückhaltung. Strukturelle Verschiebungen zugunsten von Ferienwohnungen und hohe Betriebskosten belasten die Branche weiterhin massiv.