Marriott-Marke: Arabella Brauneck in Lenggries wird Tribute-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Aus dem ehemaligen Arabella Brauneck Hotel in Lenggries wird ein Hotel des Tribute Portfolio von Marriott. Nach mehr als 50 Dienstjahren erhält damit eines der markantesten Gebäude im „Bergparadies“ – so der lokale Tourismus-Slogan – ein komplettes Remake. Das Management des zukünftigen Boutique-Hotels übernimmt die Signo Hospitality Lenggries GmbH, eine Tochter der Signo Hospitality GmbH. 

Initiator des Hotel-Projekts ist der ortsansässige Immobilienentwickler Christoph Hertwig. Der Name des neuen Hotels in Lenggries bleibt vorerst noch ein Geheimnis und wird laut Betreiber und Eigentümer zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit vorgestellt. Fest steht aber jetzt schon, dass die Charakterzüge des zu den Olympischen Spielen 1972 eröffneten Gebäudes erhalten bleiben, das Hotel jedoch nicht nur grundlegend saniert, sondern auch funktional und optisch aufgewertet wird.

„Aus dem ehemals eher wuchtigen Betonbau der Siebzigerjahre wird ein modernes Boutique Hotel, veredelt mit einer modernen und natürlichen Verkleidung aus Holzelementen, so dass das imposante Haus noch besser mit der Naturlandschaft harmoniert“, sagt Sascha Konter, Geschäftsführer der Signo Hospitality Lenggries GmbH. Zur neuen strategischen Ausrichtung und dem Erscheinungsbild des neuen Hotels erklärt Christoph Hertwig: „Mit unserem runderneuerten Gebäude schaffen wir ein attraktives Ausrufezeichen, das für die Zukunft des lokalen Tourismus steht und ganz im Sinne des Tribute Portfolio von Marriott ‚Menschen und Orte verbindet‘.“

Das Haus verfügt über eine Rooftopbar mit Blick auf die Berge, einen neuen Fitness- und Wellnessbereich sowie ein vergrößertes Restaurant. Ein bayerischer Biergarten steht ebenfalls zur Verfügung. Für Meetings, Incentives und Events bieten rund 290 Quadratmeter die passenden Räumlichkeiten. Zu 114 den Zimmern kommen zukünftig 30 Apartments hinzu, die auch den Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Als Asset Manager und Berater fungiert die Munich Real Estate Capital Partners GmbH. Begleitet werden die Eigentümer vom Rechtsanwaltsteam Simon Kopp und Alexander Thiermann aus München, die Signo Hospitality Lenggries GmbH von Markus Wenzke, wenske real estate legal.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.