Milliardär Richard Branson darf weiteres Hotel auf Mallorca bauen

| Hotellerie Hotellerie

Erst im vergangenen Jahr eröffnete Milliardär Richard Branson das luxuriöse „Son Bunyola Hotel“ im Tramuntana-Gebirge auf Mallorca. Jetzt ist klar, dass der Unternehmer eine weitere Edel-Unterkunft auf der Balearen-Insel errichten wird, diesmal in einem denkmalgeschützten Anwesen aus dem 15. Jahrhundert.

Laut dem „Mallorca Magazin“ wurde die finale Baugenehmigung bereits Ende Januar erteilt. Damit liegen jetzt alle erforderlichen Genehmigungen der mallorquinischen Behörden vor. Branson hat nun sechs Monate Zeit – spätestens dann muss der Milliardär mit den Bauarbeiten beginnen. Für die Umbauarbeiten des mittelalterlichen Anwesens mit Wehrturm bestehen allerdings strenge Auflagen. Das Anwesen in Banyalbulfar im Tramuntana-Gebirge ist denkmalgeschützt und wird als mallorquinisches Kulturgut eingestuft. Symbolträchtige Merkmale müssen erhalten bleiben. Nach den Umbauarbeiten soll das Luxushotel über 34 Betten in 17 Zimmern verfügen.

Im Juni 2023 hatte Richard Branson die Nobel-Herberge Son Bunyola auf Mallorca eröffnet. Es verfügt über 26 Zimmer und Suiten, die alle von dem örtlichen Innenarchitekten Rialto Living gestaltet wurden. Das Hotel wurde vom lokalen Architekten Gras entworfen und besteht aus der Hauptfinca und der Tafona sowie mehreren Nebengebäuden. Die Tafona - in der sich früher die historische Olivenpresse befand - beherbergt zwei Suiten mit Terrassen. Außerdem verfügt das Hotel über zwei Turm-Suiten mit Blick auf die Berge und das Meer - eine davon war einst ein mittelalterlicher Verteidigungsturm aus dem 13. Jahrhundert. (Tageskarte berichtete)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach der Insolvenz der Revo Hospitality Group übernimmt Proark vier Hotels in Deutschland. Der Betreiber plant laut Mitteilung Modernisierungen und eine Weiterführung der Standorte.

Accor hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,313 Milliarden Euro erzielt. Der RevPAR legte nach Angaben des Unternehmens um 5,1 Prozent zu. Das Geschäft habe sich in einem durch den Konflikt im Nahen Osten belasteten Umfeld entwickelt.

Mit der Eröffnung des Conrad Athens The Ilisian bringt Hilton seine Luxusmarke Conrad erstmals nach Griechenland. Das ehemalige Hilton Athens wurde dafür vollständig umgestaltet und bietet nun neben 278 Zimmern umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Die italienische Wettbewerbsbehörde untersucht Booking.com wegen des Verdachts auf irreführende Geschäftspraktiken bei Partnerprogrammen. Im Zentrum stehen Vorwürfe, nach denen Sichtbarkeit auf der Plattform gegen höhere Provisionen statt echter Qualität gewährt wird.

Condé Nast Traveller präsentiert zum 30. Mal seine Auswahl der weltweit besten neuen Hotels. In Europa überzeugen vor allem Projekte in historischen Gebäuden und nachhaltige Konzepte in Metropolen wie Frankfurt, Wien und Rom.

Der Scheelehof in Stralsund soll nach der Insolvenz im Verbund der Lieblingsplatz Hotels weitergeführt werden. Laut Pressemitteilung übernimmt Lieblingsplatz Hotels dabei die Rolle des System- und Konzeptgebers, während der operative Betrieb durch einen Betreiber aus dem Umfeld der Gruppe erfolgen soll.

Pressemitteilung

DIRS21 und ibelsa laden zur dritten Auflage des Branchenevents Hotelrizon am 18. Juni 2026 an den Blackfoot Beach nach Köln ein. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider in der Privathotellerie und bietet einen praxisnahen Überblick über die neuesten Technologien und Strategien im modernen Hotelbetrieb.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.