Podiumsdiskussion: Stimmung am Hotelimmobilienmarkt weiterhin positiv

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Branchenexperten schätzen die Stimmung am Hotelimmobilienmarkt nach wie vor positiv ein. Allerdings wird bei den Investmentpotenzialen in Metropolregionen eine Abschwächung gesehen. Das ist das Ergebnis einer Podiumsdiskussion mit Branchenvertretern, zu der die Engel & Völkers Hotel Consulting GmbH (EVHC) am vergangenen Donnerstag eingeladen hat. Gastgeber der Veranstaltung waren neben der EVHC die Regionalgruppe Nord der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) sowie die ADI Akademie der Immobilienwirtschaft.

Andreas Ewald, Managing Partner der Engel & Völkers Hotel Consulting, zieht nach dem Expertentalk mit rund 120 Gästen ein positives Fazit: „Die Teilnehmer haben intensiv über die Perspektiven des Hotelinvestments und der weiteren Marktentwicklung diskutiert und sehen diese weiterhin optimistisch.“

Während der Veranstaltung fand eine Liveumfrage zum Hotelimmobilienstandort Deutschland statt. Dabei sprachen sich 68 Prozent dafür aus, dass in den deutschen Top-5 Städten nach wie vor gute Investmentpotenziale liegen. Gleichzeitig identifizieren sie aber für Metropolstandorte eine abschwächende Entwicklung. „Interessant ist, dass nur 15 Prozent der Befragten einen Trend hin zu B- und C-Standorten sehen. Wir sehen an der Pipeline sowie aktuellen Betreibersuchen reges Interesse an Sekundärstandorten – jedoch ist in diesem Umfeld die Mikrolage ausschlaggebend, um institutionelle Investoren zu überzeugen“, erläutert Ewald.

„Grundlage für einen weiterhin soliden Hotelinvestmentmarkt in Deutschland sind die erneuten Höchstzahlen von Ankünften und Nächtigungen. Auch wenn das erste Halbjahr 2019 bezüglich des Hoteltransaktionsvolumens noch hinter dem Vorjahreszeitraum liegt, ist die Nachfrage nach Investmentmöglichkeiten weiterhin hoch“, ergänzt Matthias Hautli, Director der Engel & Völkers Hotel Consulting.

Die Podiumsteilnehmer Philipp Freiherr von Bodman, Geschäftsführender Gesellschafter der Achat Hotels, Torsten Kuttig, Managing Director der ECE Office & Industries und Dr. Jörg Frehse, Geschäftsführender Gesellschafter der Munich Hotel Partners diskutierten darüber hinaus das Spannungsfeld von Hotelbetreiber und -brand. Unter Betreibern, Franchisegebern, Investoren und interessiertem Publikum wurde die Frage besprochen, wer Hotelimmobilien einen größeren Mehrwert liefert: Betreiber oder Brand. Zumindest das Publikum stimmte in der Liveumfrage während der Veranstaltung mit 64 Prozent für Brand. Unter den Diskutierenden wurde zudem eine zunehmende Dominanz internationaler Brands festgestellt. Laut EVHC-Recherchen zeigt die Hotelpipeline in Hamburg einen Anteil internationaler Marken von rund 55 Prozent, während bei Bestandshotels in der Hansestadt derzeit die Individualhotellerie mit einem Marktanteil von 52 Prozent überwiegt.


 

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