Trotz Corona: Zahl der geplanten Hotels in Europa steigt

| Hotellerie Hotellerie

Trotz Coronapandemie halten die großen Hotelunternehmen an ihren Bauplänen fest. Laut Beratungsunternehmen Lodging Econometrics ist 2020 die Anzahl der Hotelprojekte in Europa im Vergleich zu 2019 sogar um zwei Prozent gestiegen. Demnach befinden sich aktuell 1.905 Projekte in der Pipeline. Die Zahl der Zimmer ist sogar um drei Prozent auf 307.000 gestiegen. 

Spitzenreiter ist in diesem Jahr Großbritannien mit 372 Projekten und 55.505 Zimmern. Auf Platz zwei liegt Deutschland (300 Projekte, 55.346 Zimmer), gefolgt von Frankreich (180 Projekte, 21.908 Zimmer). Ähnlich sieht das Ranking bei den Städten aus. Auch hier steht die englische Stadt London an erster Stelle mit 99 Projekten und fast 17.678 Zimmern, gefolgt von Düsseldorf (57 Projekte, 11.046 Zimmer) und Paris (45 Projekten, 6.913 Zimmern).

Vor allem die Accor Hotelgruppe investiert in neue Hotelprojekte. Mit 273 Projekten und 38.796 Zimmern, führen sie die Liste an. Auf Platz zwei und drei liegen Marriott International (227 Projekte und 38.149 Zimmer) und Hilton Worldwide (212 Projekte und 33.303 Zimmer).


Zurück

Vielleicht auch interessant

Schleswig-Holstein verzeichnet zum Jahresende ein Plus im Tourismus: Im Dezember 2025 kamen mehr Übernachtungsgäste als im Vorjahresmonat an. Und auch über das Jahr gesehen stieg die Zahl.

Am 14. März 2026 präsentiert die Munich Hotel Alliance im Munich Marriott Hotel City West den dritten „Taste your Future Day“. Das preisgekrönte Event bietet Schülern und Interessierten interaktive Einblicke in die Karrierewege der Münchner Luxushotellerie – vom Sushi-Kurs bis zum Bewerbungscheck.

Nach der abrupten Schließung des Congress Hotels Chemnitz kämpft die Belegschaft um ihre Zukunft. Mit einer eigenen Bewerbungsoffensive bei 15 Hotelgesellschaften und breiter Unterstützung aus der Bevölkerung sucht das Team nun aktiv nach einem neuen Investor für das geschichtsträchtige Hochhaus.

Campingplätze, Hotels, Pensionen und Anbieter von Gästezimmern in Nordrhein-Westfalen verzeichneten 2025 Zuwächse. Und das nach dem Rekordjahr 2024 mit der Fußball-EM im eigenen Land.

Direkt am Pazifik-Strand von Surfers Paradise soll ein Trump-Tower entstehen – mit Rekordanspruch: Das Hotel soll der höchste Wolkenkratzer Australiens werden.

Airbnb baut seine Plattform zu einem KI-basierten System um. Durch den Einsatz intelligenter Sprachmodelle sollen die Suche personalisiert, der Kundensupport automatisiert und die internen Abläufe effizienter gestaltet werden.

Das Hotelprojekt Seegut in Bad Wiessee erreicht den nächsten Meilenstein. Während die Rohbauarbeiten am Tegernsee im Zeitplan liegen, kündigt der Investor die Unterzeichnung des Managementvertrags mit einem Hotelbetreiber für Ende Februar an.

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.