Coca-Cola: Erst Kaffee, jetzt Cannabis?  

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Nachdem Coca.Cola mit der Übernahme von Costa Coffee (Tageskarte berichtete) gerade in den Café-Markt eingestiegen ist, scheint der Getränkeriese nun den Cannabis-Sektor in Visier zu nehmen: Wie Bloomberg berichtet, liebäugle Coke via Aurora Cannabis mit der Produktion von cannabishaltigen ‚recovery drinks’. Nach Angaben der Nachrichtenagentur befänden sich beide Unternehmen in „ernsthaften Gesprächen“.

Primär interessiert sich Coca-Cola nach Angaben von Bloomberg unter Berufung auf Coke-Sprecher  Kent Landers zunächst für mit CBD versetzte Getränke. Das heißt Getränke, die nicht „high“ machen, aber schmerzlindernd wirken. Damit würde Coca-Cola einen neuen Weg beschreiten bei den sogenannten „cannabinoid infused beverages“.

Coca-Cola und Aurora teilten in getrennten Erklärungen mit, dass man die Entwicklung am wachsenden Markt von mit Marihuana versetzten Getränken genau beobachte. Weitere Marktspekulationen würden jedoch nicht kommentiert. 

Der Cannabis-Markt befindet sich gerade im Rausch. Gerade erst hat Molson Coors, einer der größten Braukonzerne der Welt, angekündigt ein alkoholfreies Cannabis-Bier auf den Markt zu bringen. Der Clou für Freunde des Rausches: Man wird nicht betrunken, aber dafür „high“. (Tageskarte berichtete) Auch der weltgrößte Spirituosen-Anbieter Diageo verhandelt derzeit mit mehreren Cannabis-Produzenten in Kanada über eine Beteiligung.

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