Getränkeplattform „kollex“ zieht positive Bilanz

| Industrie Industrie

kollex, die digitale Bestellplattform für den Getränkefachgroßhandel (GFGH) und seine Kunden, zieht positive Bilanz nach den ersten 100 Tagen. Das verkündete kollex-Geschäftsführer Lothar Menge beim Branchenkongress Get-In am Dienstag in Frankfurt am Main.

„kollex ist es innerhalb eines Jahres gelungen, eine komplett neue, skalierbare IT-Plattform mit einer eigenen auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnittene IT-Architektur samt umfassender Produktstammdatenbank zu entwickeln, umzusetzen und erfolgreich in den Markt einzuführen“, sagt Lothar Menge. „Das internationale, junge Gründerteam hat mit viel Branchen-Knowhow und digitaler Expertise bereits sehr viel erreicht, auf das wir zurecht stolz sein können.“

Seit dem Start im September 2019 konnte die B2B Multi-Service-Plattform für den AußerHaus-Markt für insgesamt 21 GFGH Standorte Online-Bestellshops auf ihrer Plattform aufbauen und eröffnen. Über 750 Kunden nutzen diesen Service bereits und bis zum heutigen Tag wurden schon über 2.500 Bestellungen erfolgreich abgewickelt. Für die nächsten Monate sind neben dem intensiven Rollout zahlreiche Integrationen von weiteren Services und Dienstleistungen speziell für Gastronomen geplant. So wird es zum Beispiel möglich sein, dass alle Kunden auf der kollex Plattform Werbemittel, wie z.B. Gläser oder Tischaufsteller ausgewählter Getränkehersteller, bestellen können.

kollex macht es dem GFGH durch automatische Datenübermittlung möglich, Bestellungen in Echtzeit im Blick zu behalten und Verkaufsaktionen zielgerichtet durchzuführen. Zusätzlich wird kollex Anfang 2020 auch für GFGH mit einem kleineren Kunden- und Artikelportfolio ein maßgeschneidertes Produkt anbieten: kollex S.

kollex ist ein Joint Venture der Bitburger Braugruppe GmbH, der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH und der Krombacher Brauerei. Die Unternehmen arbeiten im Bereich digitale Services für den GFGH und den Außer-Haus-Markt zusammen, um die Digitalisierung und das e-Commerce-Business im Außer-Haus-Markt in Deutschland federführend mitzugestalten. Durch den Einsatz neuer, digitaler Lösungen soll der Bestellprozess zwischen dem GFGH und seinen Kunden vereinfacht und beschleunigt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.