DEHOGA legt erste Bewertung des Koalitionsvertrages aus Sicht des Gastgewerbes vor

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Der am 9. April 2025 vorgestellte Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD „Verantwortung für Deutschland“ enthält wichtige Verbesserungen für Gastronomie und Hotellerie, sagt der DEHOGA Bundesverband. Die Branchen-Lobbyisten haben eine erste Bewertung der Übereinkunft von Union und SPD aus Sicht der Hotellerie und Gastronomie in Deutschland vorgelegt.

Anzuerkennen, sei, neben inhaltlichen Punkten auch das Tempo der Verhandlungen, der Verband – 45 Tage nach der Bundestagswahl konnte das Arbeitsprogramm präsentiert werden. Deutschland brauche gerade jetzt eine handlungsfähige Regierung. Die Koalitionsparteien hätten den Ernst der Lage und den enormen Handlungsdruck erkannt, so der Verband.

Nach dem Wahlergebnis sei klar, dass es keine Eins-zu-eins-Umsetzung von Wahlprogrammen oder Sofortmaßnahmen geben werde. Beim Ringen um Lösungen sei Kompromissfähigkeit von allen Akteuren erforderlich, sagt der Verband. Gemessen an diesen teilweise völlig unterschiedlichen Prioritäten und Forderungen sei das Gesamtergebnis besser als erwartet. Natürlich gebe es Regelungsvorhaben, die nicht präzise formuliert seien, wo der Zeitpunkt der Umsetzung unklar sei und Entlastungen, die lediglich „gewollt“ oder „geprüft“ werden sollen. Die Branche dürfe aber versichert sein: „Wir werden uns zu allen Themen, die die von uns vertretenen Unternehmen betreffen, konstruktiv einbringen und uns klar positionieren“, der Verband.

Entscheidend sei jetzt, dass die angekündigten Reformvorhaben zügig und konsequent angepackt würden. Die Zeit dränge, da viele Betriebe mit dem Rücken zur Wand stünden, wie der Verband sagte. Aus den Versprechen müsste nun schnellstmöglich verbindliche Politik werden, damit die Branche mit ihren 200.000 gastgewerblichen Betrieben und zwei Millionen Beschäftigten nach fünf Jahren mit realen Umsatzverlusten wieder durchstarten können.

Hier die Kurzbewertung des Koalitionsvertrages durch den DEHOGA lesen.


 

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