Für DEHOGA-Mitglieder: Vermittlung von Köchen aus Mexiko

| Politik Politik

Im Rahmen eines Pilotprojektes wird die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) ab diesem Jahr mexikanische Köche an Betriebe in Deutschland vermitteln. Für interessierte DEHOGA-Mitglieder gibt es die Möglichkeit zur persönlichen Information.

Durch einen Testlauf konnten im letzten Jahr erste Erfahrungen gesammelt werden. Mit „Comex 2.0“ wird das Projekt jetzt vergrößert und teilweise verändert. Rückmeldungen des DEHOGA und seiner beteiligten Mitgliedsbetriebe sind dabei eingeflossen. Die zur Vermittlung zur Verfügung stehenden Köche wurden an einer renommierten Schule in Mexiko ausgebildet, sie verfügen über erste Berufserfahrung und reisen mit Deutsch-Sprachniveau A2 ein. Perspektivisch sollen außer Köchen auch Fachkräfte für Service und Hotel aus derselben Schule vermittelt werden.

Die Vermittlung erfolgt auf Grundlage geltenden Rechts. Das bedeutet, sie ist unabhängig von Ausgang und Zeitplan der geplanten Reform des Zuwanderungsrechts. Die Anerkennung der Köche als Fachkräfte ist sichergestellt.

Die wichtigsten Informationen finden Sie hier. DEHOGA-Mitglieder, die auf Basis der im Flyer dargestellten Teilnahmevoraussetzungen und Kosten konkretes Interesse an der Vermittlung haben, können gerne unter warden@dehoga.de oder Tel. 030-72 62 52-54 Fragen stellen und ihr Interesse bekunden. Soweit wir Ihre Fragen und Anregungen nicht direkt beantworten können, werden wir diese bündeln und mit der ZAV besprechen. Unter Berücksichtigung des Informationsbedarfs werden wir gern auch eine Online-Infoveranstaltung anbieten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zwischendurch hatte das Kanzleramt sie gestoppt, das Finanzministerium musste nacharbeiten - jetzt ist die Zuckersteuer in der Bundesregierung beschlossen. Der Bundestag ist am Zug.

Union und SPD wollen eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke einführen. Um die Details wurde lange gerungen. Jetzt gibt es eine Einigung. CDU-Ministerpräsident Boris Rhein aus Hessen spricht von einem falschen Signal.

Sieben Prozent mehr Lohn fordert die NGG im bayerischen Gastgewerbe. Der Dehoga Bayern bietet zwei Erhöhungen bei 30 Monaten Laufzeit an – die Gewerkschaft hat das Angebot nach Angaben des Verbandes abgelehnt.

Kommt die Zuckersteuer noch? Die neun Länder-Agrarminister von CDU und CSU sind dagegen - und schreiben dem Kanzler einen Brief.

Bestimmte Geschäftsreisen sollen nach einer EU-Reform von der vorherigen A1-Meldung ausgenommen werden, berichtet der VDR. Bis die neuen Vorschriften anwendbar sind, müssen Unternehmen die bisherigen Vorgaben beachten.

Erst am Mittwoch hatte Vizekanzler Klingbeil seinen Entwurf an die Ministerien gegeben, nun tritt das Kanzleramt auf die Bremse. Die Zuckersteuer liegt erst einmal auf Eis. Klingbeil rechnet dennoch mit schneller Einigung.

Die geplante Steuer auf zuckerhaltige Getränke soll dem Staat im Jahr rund eine Milliarde Euro einbringen. Das geht aus einem Entwurf des Finanzministeriums hervor, über den zuerst das «Handelsblatt» berichtete. Im Bundestag sind die Pläne der Regierung umstritten.

Ab 1. Oktober dürfte der Kaffee im Wegwerfbecher in Potsdam teurer werden. Die Landeshauptstadt führt im Alleingang eine Verpackungssteuer ein. Massive Kritik kommt aus der Wirtschaft.

Der Deutsche Hotellerie- und Gastronomieverband hat die Plattform minijobs-erhalten.de gestartet, um auf drohende Kostensteigerungen und Belastungen für Minijobs aufmerksam zu machen.

Die deutsche Wirtschaft fordert eine umfassende Reform des Datenschutzes. 90 Prozent der Unternehmen halten laut Bitkom-Umfrage eine gezielte Reform der Datenschutz-Grundverordnung für notwendig.