"Impfen für alle statt Lockdown für alle": DEHOGA fordert Fokus auf Ungeimpfte zu legen

| Politik Politik

Die Zielsetzung von Bund und Land die Impfquote massiv voranzutreiben teilt der DEHOGA Rheinland-Pfalz und sendet dabei den dringenden Appell an die Bundes- und Landespolitik, die Ungeimpften nun stärker in die Pflicht zu nehmen: "Impfen für Alle, statt Lockdown für alle!"

Impffortschritt massiv vorantreiben

Die Sicherstellung des leistungsfähigen Gesundheits- und Krankenhaussystems dürfe nicht länger von der Bequemlichkeit, Angst oder Verweigerung der Ungeimpften abhängen. Die Geduld der schweigenden Mehrheit schwinde immer mehr. Politik müsse nun dringend unmissverständlich die Ungeimpften in die Pflicht und die gesellschaftliche Verantwortung nehmen, so der Verband. 

Haumann: „Wer die Ursache eines Problems nicht erkennt oder ausspricht, wird das Problem nicht lösen! Wir wären heute nicht in dieser desaströsen Lage, wenn sich nicht so viele einfach verweigert hätten; nun hat die Gesellschaft das Recht, Verantwortlichkeit und Gemeinsinn aktiv von alle denen einzufordern, die noch nicht geimpft sind, obwohl sie impffähig sind! Und dies muss Politik JETZT leisten!“

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz begrüßt daher jegliche Aktivitäten von Bund und Ländern, ihre Impfanstrengungen auszuweiten und noch niederschwelliger zu machen. Präsident Haumann: „Aufklären und Impfen was das Zeug hält! Je erfolgreicher die Impfkampagne, desto größer die Chance, diese Pandemie endlich in den Griff zu bekommen!“

Impfen für alle statt Lockdown für alle!

„Es darf keinen pauschalen Branchen-Lockdown mehr geben. Die Erfahrung zeigt, dass diese Schließungen oder Teilschließungen von Betrieben nutz- und wirkungslos sind", betont Haumann.

Der Impfbus kommt nach Bad Kreuznach

Für den persönlichen sowie für den gesamtgesellschaftlichen Gesundheitsschutz zählt jeder Piks! Mit dem Aufruf „Impfen? Na klar! Für Dich, für Deinen Lieblingsgastgeber, für alle.“ beteiligt sich der rheinland-pfälzische Hotel- und Gaststättenverband erneut aktiv an der Kampagne für eine Corona-Impfung. Daher macht der Impf-Bus am 25. November 2021 in der Zeit von 9.00 – 17.00 Uhr erneut beim DEHOGA in Bad Kreuznach halt. Jeder und jede kann sich ohne Termin vor Ort impfen lassen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.

Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

50 Cent extra für Einwegbecher & Co.: Die Verpackungsteuer in Potsdam sorgt für Riesen-Ärger. Verbände warnen vor Unmut beim Verbraucher wegen Preissprüngen und hohem Bürokratie-Aufwand.

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.

Der Dehoga Niedersachsen warnt vor massiven Schäden für das Gastgewerbe durch angekündigte Streiks im Nah- und Luftverkehr während der Hannover Messe. Verbandspräsident Breuckmann kritisiert den Zeitpunkt der Maßnahmen und fordert eine schnelle Einigung der Tarifparteien.

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie von 1.000 Euro. Doch Unternehmensvertreter reagieren genervt.

Die NGG wirft dem DEHOGA Rheinland-Pfalz vor, Tarifverhandlungen einseitig für gescheitert erklärt zu haben. Beide Seiten stellen unterschiedliche Positionen zu Angebot und Forderungen dar.

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie. Doch wie viele Arbeitnehmer sie am Ende bekommen, bleibt abzuwarten.