NGG fordert mindestens 12 Euro Stundenlohn bei McDonald’s & Co.

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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat zur anstehenden Tarifrunde Systemgastronomie für die 120.000 Beschäftigten von McDonald’s, Burger King, Starbucks, Nordsee, Kentucky Fried Chicken, Tank und Rast, Pizza Hut, Autogrill und Co. die Erhöhung der Löhne in der untersten Tarifgruppe auf mindestens 12 Euro pro Stunde gefordert. 

„Wir müssen weg vom Image der Mindestlohnbranche. Die Menschen, die hart arbeiten, haben Respekt verdient und kein Geschäftsmodell, dass sie nur mit einem Zweitjob oder durch staatliche Aufstockung über die Runden kommen lässt“, sagt Freddy Adjan, stellvertretender NGG-Vorsitzender.

„Es wird Zeit, den Schalter beim Lohn umzulegen. Auch in der Systemgastronomie muss der Lohn zum Leben reichen. Ziel muss es sein, dass Beschäftigte nicht länger nur 6 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn – nämlich derzeit lediglich 9,25 pro Stunde – verdienen“, so Adjan.

Auch die Systemgastronomie suche händeringend nach Personal. Wenn die Arbeitgeber die Zeichen der Zeit nicht erkennen, prognostiziere die Gewerkschaft NGG eine Massenflucht aus der Branche.

„Die Beschäftigten in der Systemgastronomie haben eine Entlohnung verdient, die deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Deshalb fordern wir mindestens 12 Euro pro Stunde. Wir werden es nicht zulassen, dass die Beschäftigten in der Systemgastronomie am Ende ihres Arbeitslebens in Armut leben oder sich von der Allgemeinheit finanzieren lassen müssen“, so der NGG-Vize.


 

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