Tech-Millionen-Deal: Sabre kauft Farelogix

| Technologie Technologie

Die Sabre Corp., Muttergesellschaft des GDS-Giganten Sabre, hat einen Übernahmevertrag mit dem Reisetechnologieunternehmen Farelogix unterzeichnet. In Medienberichten ist von einem Kaufpreis von 360 Millionen US-Dollar die Rede. Farelogix erlaubt es Fluggesellschaften, maßgeschneiderte Angebote über verschiedene Verkaufskanäle zu erzeugen.

Wie Sean Menke, President und CEO von Sabre sagt, sollen die Retail-, Merchandising- und Distributions-Lösungen von Farelogix vollständig in Sabre's eigene Airline-Technologie-Plattform integriert werden. Damit sei man noch besser für das kommende NDC-Zeitalter gerüstet. 

Farelogix und Sabre haben in den letzten Jahren bereits zusammengearbeitet um neue Technologien zu implementieren und einige der schwierigsten Herausforderungen der Branche zu lösen. Die heutige Ankündigung sei eine natürliche Entwicklung der erfolgreichen und fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen, erklärt Jim Davidson, CEO von Farelogix den bevorstehenden Deal, der noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden steht, heißt es in einer Mitteilung der Unternehmen.

„Die Investitionen von Farelogix in die Angebotsverwaltung und die Lieferung von NDC-Aufträgen werden uns dabei unterstützen, unsere Pläne für die Bereitstellung zukunftsfähiger Lösungen für den Vertrieb und die Auftragsabwicklung zu beschleunigen, die einen höheren Wert für die Branche schaffen“, so Sean Menke, President & CEO von Sabre.

Durch die Integration von Farelogix in Sabres Technologieplattform für Airlines könne der GDS-Anbieter innovative und umfassende Lösungen anbieten, die Fluggesellschaften benötigen - gestützt auf erstklassige Technologien und die umfassende Expertise, die die Teams haben, so Menke.

„Sabre teilt unsere Vision von Innovation und verfügt über die führende Technologie, Ressourcen und globale Präsenz, um unsere Lösungen zu skalieren und unsere Kundengruppe zu vergrößern“, erklärt Davidson.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat sich in der deutschen Wirtschaft innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass bereits 36 Prozent der Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern KI nutzen.

Booking Holdings, der Mutterkonzern von Booking.com, setzt verstärkt auf sogenannte Agentic AI, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Das Ziel: eine KI, die nicht nur Fragen beantwortet, sondern eigenständig die gesamte Reise organisiert – inklusive automatischer Updates bei Verspätungen.

Intelligente Beleuchtung, sprachgesteuerte Assistenten und sogar Roboter-Butler – die Hotellerie setzt verstärkt auf Technologie, um den Aufenthalt für Gäste komfortabler zu gestalten. Doch eine neue Studie enthüllt: Viele Reisende sind von den smarten Funktionen überfordert.

Kundenzufriedenheit ist längst mehr als eine hübsche Kennzahl im Reporting. Sie ist das Rückgrat jedes erfolgreichen Unternehmens. Wenn Menschen begeistert sind von einem Service oder Produkt, dann erzählen sie auch im Freundeskreis davon.

Marriott International treibt eine mehrjährige digitale und technologische Transformation voran. Dabei stehen auch die Entwicklung und der Einsatz von KI-Agenten im Fokus, um repetitive Aufgaben zu automatisieren und die Mitarbeiter zu entlasten.

Das Alpbachtal in Tirol startet ein Pilotprojekt, bei dem in 24 Beherbergungsbetrieben digitale Sprachassistenten eingesetzt werden. Mit dem Projekt „Alpbachtal Voice Concierge“ soll die Gästebetreuung durch die Automatisierung von Routineanfragen optimiert werden.

Die Circus SE, ein spezialisiertes Unternehmen für KI-Software und Robotik, kooperiert zukünftig mit dem Facility-Services-Anbieter Secura. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, die autonom arbeitenden Ernährungssysteme von Circus bei weiteren Großkunden von Secura zu etablieren - dazu zählen unter anderem Shell, General Electric, Thyssenkrupp und Audi.

Eine neue Studie enthüllt, welche Plattformen bei Firmen wirklich punkten. Während eine alte Bekannte an der Spitze steht, verliert ein anderer Social-Media-Riese deutlich an Boden.

Deutschland hat sich bei der Digitalisierung im EU-Vergleich wieder etwas verbessert und belegt nun unter den 27 Mitgliedstaaten den 14. Platz. Im Vorjahr lag Deutschland noch auf Rang 16, hatte in den Jahren 2021 bis 2023 aber auch schon bessere Werte erzielt.

Pressemitteilung

In Hotels, Pflegeeinrichtungen oder kommunalen Gebäuden bleibt Energiesparen trotz moderner Technik oft Stückwerk – weil die Systeme nicht miteinander kommunizieren. Ob Raumbelegung, Fensterstatus oder Wunschtemperatur: Die Daten liegen meist in verschiedenen Anwendungen vor, sind nicht vernetzt – und führen so zu unnötigem Energieverbrauch.