Medien: Alfons Schuhbeck schließt sein „Fine Dining-Restaurant“

| Gastronomie Gastronomie

Wie die Restaurant Ranglisten berichten, ist das Sternerestaurant Alfons von Alfons Schuhbeck in München, seit Jahresbeginn geschlossen. Eine Anfrage des Portals, ob es sich um eine dauerhafte Schließung handle, ließ das Unternehmen unächst unbeantwortet. Der Abgang von Küchchef Kriegs ist sicher.

[Aktuell: Nach den Berichten über das „Aus“ seines Sternerestaurants „Alfons“ hat sich Alfons Schuhbeck nun zu Wort gemeldet. Demnach soll das Restaurant wieder an den Start gehen. Wann und mit welchem Team stehe aber noch nicht fest. Gerüchte über seine Finanzen kontert Schuhbeck direkt. Tageskarte berichtet]

Schuhbeck hatte das „Schuhbecks Fine Dining im Boettners“ am Platzl im Dezember 2016 eröffnet. Auf dem Internet-Auftritt von Schuhbeck ist das Restaurant unter „Gastronomie“ nicht auffindbar.

Küchenchef war Maurice Kriegs, der, nach einem Ausflug in die Drei-Sterne-Gastronomie, zuvor schon sechs Jahre lang bei Schuhbeck kochte. Kriegs ist inzwischen offenbar nach Österreich gegangen. Das postete der Koch vor fünf Tagen auf Instagram und bedankte sich bei Schuhbeck.

 

Mit dem Alfons hat sich seinerzeit das Angebot in den Südtiroler Stuben geändert: „Dort bieten wir dann ab dem Umbau im Februar eine Karte mit bayerischen und italienischen Speisen an“, sagte Schuhbeck seinerzeit. Das soll die Gäste ansprechen, die am Abend noch viel vorhaben. Und eben nicht stundenlang in einem Restaurant genießen wollen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.