„Faire-Hoteliers“ mit Turnschuhen und Rap-Musik

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Bei ihrem jährlichen Partnertreffen haben sich die Hoteliers im Verein „Fair Job Hotels“ Turnschuhe angezogen und wollen im nächsten Jahr mit einem bekannten Deutsch-Rapper Werbung für eine Beschäftigung in ihren Hotels machen. Ritz-Carlton Gründer Horst Schulze hielt einen Vortrag.

Im Excelsior Hotel Ernst in Köln sagte Schulze vor 100 Hoteliers und Industriesponsoren, dass derjenige die beste Arbeit leistet, der Wertschätzung erfahre und sich zugehörig fühle. Da sprach der Erfinder der „Ladies and gentlemen serving Ladies and Gentlemen“ den Anwesenden natürlich aus der Seele, die ihre Vereinsphilosophie, in zehn „FAIRsprechen“  definiert haben.

Im Anschluss eine Kampagne für das Jahr 2020 vorgestellt, für die „Fair Job Hotels“ die Werbeagentur Saatchi & Saatchi angeheuert hat. Deren Idee ist es nun, mit einem bekannten Deutsch-Rapper den „Unfair-Rap“ zu produzieren, der nicht nur auf unfaire Zustände in der Gesellschaft hinweist,
sondern auch dezente Hinweise auf Alternativen gibt, wie zum Beispiel fair geführte Hotelbetriebe.

„Wir benutzen den Rap als Vehicle, um mit unserer Message die junge Generation zu erreichen. Dabei ist es aber enorm wichtig, dass dies kein Werbesong wird, sondern eine Kooperation mit einem Künstler, der das gleiche Anliegen hat und dies in seiner Sprache seiner Zielgruppe vermittelt“, so der Fair Job Hotel Vorstand.

„Die Idee, sich durch klassische Werbung in einer breiten Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen, funktioniert heute nicht mehr“, so der Einstieg von Kreativchef Alexander Reiss. „Um die junge Generation zu erreichen und somit einen relevanten gesellschaftlichen Diskurs in Gang zu setzen, bedienen wir uns mit unserem Konzept der Popkultur, genauer gesagt, der Rapmusik. Dieses Genre eignet sich am besten, um Missstände zu thematisieren und eine starke Message zu senden“, so Reiss.

Die 2016 gegründete Initiative Fair Job Hotels hat sich auf verbindliche Werte und einen fairen Umgang mit Mitarbeitern eingeschworen, die sich in Teilen an den gesetzlichen Mindestanforderungen orientieren.
 


 

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