Familotel Sonnenpark startet digitales Programm für Gäste

| Hotellerie Hotellerie

Wenn die Gäste nicht ins Hotel kommen, kommt das Hotel eben zu den Gästen, dachte sich Marc Vollbracht, Inhaber des Familotel Sonnenpark in Hessen. Kurzerhand überträgt das 4-Sterne-Hotel ab sofort sein gesamtes Kinder-, Animations-, Wellness- und Kulinarikprogramm digital und kostenlos auf home.sonnenpark.de.

Die Anordnung zur Schließung stellt Hoteliers vor eine Riesenherausforderung. Eine noch nie da gewesene Situation erfordert schnelles Handeln. Was kann der Sonnenpark jetzt tun, um Mitarbeiter und Gäste durch die Krise zu begleiten? „Wir machen das Beste draus und wollen optimistisch nach vorne schauen“, sagt Hotelinhaber Marc Vollbracht. „Wir wollen in dieser Phase, in der wir geschlossen haben, trotzdem für unsere Gäste und alle Familien da sein. Unsere Gäste sind traurig, dass sie ihren Urlaub bei uns jetzt nicht verbringen können. Viele Familien sind zuhause mit der neuen Situation überfordert.“
 

Getreu dem Motto „Wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, dann kommen wir eben zu Euch“ haben Vollbracht und seine Mitarbeiter spontan ein Konzept auf die Beine gestellt, das tägliche Angebote aus den verschiedenen Bereichen des Hotel Sonnenpark umfasst. Ein Tagesprogramm für die ganze Familie. Jede Familie kann ab sofort das Familotel Sonnenpark im Bereich Kinderbetreuung sowie Sport und Entspannung für die Eltern zu Hause erleben.

Mitarbeiter und Partner des Hotels produzieren Content in Form von Videos, Podcasts, Live-Schaltungen, Malvorlagen, Live-Cooking Yoga-Sessions und mehr. Alle Aktionen werden täglich mehrmals via Facebook, Instagram und YouTube sowie über Newsletter kommuniziert und in einem Blog gesammelt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.