Marriott erweitert Homesharing-Projekt

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International hat den Ausbau des Homesharing-Pilotprojekts angekündigt, welches neben London nun auch Unterkünfte in Paris, Rom und Lissabon umfassen wird. Ab sofort können Reisende aus über 340 Objekten in vier europäischen Städten auswählen. Mit der Buchung eines Aufenthaltes können sie über das Treueprogramm von Marriott, einschließlich Marriott Rewards und Starwood Preferred Guest (SPG), Punkte sammeln und einlösen. Der Ausbau des Homesharing-Projektes folgt auf das fünfmonatige Pilotprojekt, das dieses Jahr in Zusammenarbeit mit Hostmaker, einem in London ansässigen Home Rental Management-Unternehmen, bekannt gegeben wurde.

„Nach der positiven Rückmeldung unserer Gäste auf das Pilotprojekt in London freuen wir uns Tribute Portfolio Homes gemeinsam mit Hostmaker in neuen Märkten auszubauen“, sagt Adam Malamut, Chief Customer Experience Officer, Marriott International. „Wir arbeiten fortlaufend an Neuerungen, um die sich immer weiter entwickelnden Bedürfnisse der Reisenden zu erfüllen. Die Ausweitung auf den Bereich Homesharing ist eine Gelegenheit, die Beziehungen zu unseren treuesten Gästen zu vertiefen, indem wir ihnen neue Reiseerlebnisse bieten.“

Marriott International hat die Zusammenarbeit mit Hostmaker ausgeweitet und bietet Tribute Portfolio Homes nun auch in Paris, Rom und Lissabon an. In diesen Städten identifiziert Hostmaker Objekte, die Marriotts Anspruch an Qualität, Ästhetik und Service widerspiegeln und stellt diese zu einem passenden Portfolio zusammen.  Die Immobilien werden aufgrund ihres Designs, ihrer Funktionalität und ihres Standortes ausgewählt. Neben den hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards verfügen die ausgewählten Unterkünfte über ein oder mehrere Schlafzimmer, voll ausgestattete Küchen und Waschmaschinen. Gäste können zudem einen 24/7-Support nutzen und erhalten eine professionelle, persönliche Check-in-Begrüßung durch Hostmaker.

Einige Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt:

  • Längere Aufenthalte: Die Aufenthaltsdauer der Gäste war im Durchschnitt mehr als doppelt so lange wie bei üblichen Hotelbesuchen.
  • Mehr Fläche: Die meisten Gäste suchten Unterkünfte mit mehreren Schlafzimmern und bevorzugten Annehmlichkeiten wie voll ausgestattete Küchen und Waschmöglichkeiten.
  • Mehr als 75% der Gäste von Tribute Portfolio Homes waren mit Freunden und Familie auf Freizeitreisen oder haben eine Geschäftsreise verlängert. Insgesamt machte das Pilotprojekt zudem deutlich, dass Tribute Portfolio Homes gut von den Loyalty-Mitgliedern angenommen wurde.

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.