Marriott International eröffnet mit St. Regis Hong Kong das 7.000 Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International feiert die Eröffnung des siebentausendsten Hotels – The St. Regis Hong Kong. Das 27-stöckige Luxushotel mit Butler-Service und mehreren Restaurants sei ein Symbol für Marriotts globale Expansionsstrategie, die sich überproportional auf das gehobene Preissegment sowie schnell wachsende internationale Märkte wie Hongkong konzentriere, so das Unternehmen. Das erste Hotel des Unternehmens, das Twin Bridges Marriott, wurde 1957 eröffnet und war ein vierstöckiges Motel in Arlington im US-Bundesstaat Virginia.

„Die Eröffnung unseres siebentausendsten Hotels ist spannend und ein wichtiger Meilenstein für ein Unternehmen, das 1927 als Root-Beer-Stand mit neun Sitzplätzen startete und sein erstes Hotel erst etliche Jahre später eröffnete“, sagt Arne Sorenson, President und Chief Executive Officer, Marriott International. „Ich kann mir dafür kein besseres Hotel als das St. Regis Hong Kong vorstellen, das alle Vorteile unserer Fusion mit Starwood, den hohen Stellenwert von Luxus und die enormen Entwicklungspotentiale in Asien vereint.“

„Unser neustes Luxushotel – The St. Regis Hong Kong – ist ein Beispiel unserer klaren globalen Wachstumsstrategie“, sagt Tony Capuano, Executive Vice President und Global Chief Development Officer bei Marriott. „Wir nutzen unsere branchenführenden Luxusmarken, darunter auch die von Starwood übernommenen, unsere soliden Beziehungen mit Immobilien-Eigentümern und unsere Expertise bei der Identifizierung strategischer Chancen in einem Markt wie Hongkong und sind deshalb hervorragend aufgestellt, um unsere globale Präsenz in den nächsten drei Jahren um 25 Prozent zu erweitern.“

Mehr Hotels bedeutet auch mehr Arbeitsplätze

Der Meilenstein folgt auf die Ankündigung von Marriott im März, bis Ende 2021 mehr als 1.700 zusätzliche Hotels dem Portfolio hinzuzufügen, darunter rund 320 Hotels im Asiatisch-Pazifischen Raum (Tageskarte berichtete). Laut STR-Daten verfügte Marriott Ende 2018 insgesamt über 1,69 Millionen Zimmer in seinen Hotels und seiner Pipeline. Marriott schätzt, dass die 1.700 Hotels, die bis Ende 2021 hinzugefügt werden sollen, weltweit bis zu 150.000 neue Arbeitsplätze schaffen können. Allein im Asiatisch-Pazifischen Raum könnten durch die zusätzlichen Kapazitäten im selben Zeitraum bis zu 56.000 neue Stellen entstehen.

„Im Hinblick auf die erwarteten 1.700 Objekte, die wir zu unserem System hinzufügen wollen, ist die Anwerbung und Bindung talentierter Mitarbeiter für unseren kontinuierlichen Erfolg enorm wichtig“, sagt Dr. David Rodriguez, Chief Global Human Resources Officer, Marriott International. „Unsere globale Aufstellung bietet für die Mitarbeiter in unseren Hotels – vom Barkeeper bis zur Reinigungskraft – zunehmend mehr Optionen für ihre berufliche Laufbahn bei Marriott International und den Franchisenehmern. Seit über 90 Jahren konzentrieren wir uns auf den Aufbau eines Unternehmens, das seine Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt; dies steht auch bei unserem globalen Wachstum im Vordergrund."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Landkreis Harz hat das Brockenhotel und die Gastronomie an Timberjacks verpachtet. Der Betreiberwechsel ist für den 1. April 2026 vorgesehen. Timberjacks habe sich in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb mit seinem Konzept „Brocken Mountain Lodge“ durchgesetzt.

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wurde eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Laut Impressum ist die Gesellschaft dem Sonnenhof in Grafenau zugeordnet. Laut Bericht soll eine Zusammenarbeit zwischen InterSPA und Michel-Hotels gestoppt worden sein.

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Ein Bericht von Hospitality Investor zeigt: US-Investoren richten ihren Fokus 2026 verstärkt auf Europas Hotelmarkt. Nicht verkaufte Portfolios und Marktbedingungen spielen dabei eine Rolle.

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.

In Fusch an der Großglocknerstraße entsteht bis Ende 2026 das Designer Motel glockna mit 100 Betten. Das Konzept von Helmut Wimreiter setzt auf eine Kombination aus moderner Architektur, Gastronomie und einer spezialisierten Infrastruktur für mobile Reisende.

Das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover hat eine von Azubis gestaltete Veranstaltung für deren Angehörige durchgeführt. Die angehenden Fachkräfte übernahmen die Planung, die Organisation des Menüs sowie die Durchführung des Service und des Rahmenprogramms in Eigenregie.

Adagio hat in Villeneuve-d’Ascq bei Lille ein neues Haus mit 97 Einheiten eröffnet. Der Standort ist Teil einer strategischen Partnerschaft mit der Sergic Gruppe und erweitert das französische Netzwerk des Unternehmens auf 84 Betriebe.

Eine aktuelle Analyse untersucht den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf den Buchungsprozess in der Hotellerie. Dabei rückt die algorithmische Empfehlung als zwingende Voraussetzung für die spätere Transaktion in den Fokus.