Für DEHOGA-Mitglieder: Vermittlung von Köchen aus Mexiko

| Politik Politik

Im Rahmen eines Pilotprojektes wird die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) ab diesem Jahr mexikanische Köche an Betriebe in Deutschland vermitteln. Für interessierte DEHOGA-Mitglieder gibt es die Möglichkeit zur persönlichen Information.

Durch einen Testlauf konnten im letzten Jahr erste Erfahrungen gesammelt werden. Mit „Comex 2.0“ wird das Projekt jetzt vergrößert und teilweise verändert. Rückmeldungen des DEHOGA und seiner beteiligten Mitgliedsbetriebe sind dabei eingeflossen. Die zur Vermittlung zur Verfügung stehenden Köche wurden an einer renommierten Schule in Mexiko ausgebildet, sie verfügen über erste Berufserfahrung und reisen mit Deutsch-Sprachniveau A2 ein. Perspektivisch sollen außer Köchen auch Fachkräfte für Service und Hotel aus derselben Schule vermittelt werden.

Die Vermittlung erfolgt auf Grundlage geltenden Rechts. Das bedeutet, sie ist unabhängig von Ausgang und Zeitplan der geplanten Reform des Zuwanderungsrechts. Die Anerkennung der Köche als Fachkräfte ist sichergestellt.

Die wichtigsten Informationen finden Sie hier. DEHOGA-Mitglieder, die auf Basis der im Flyer dargestellten Teilnahmevoraussetzungen und Kosten konkretes Interesse an der Vermittlung haben, können gerne unter warden@dehoga.de oder Tel. 030-72 62 52-54 Fragen stellen und ihr Interesse bekunden. Soweit wir Ihre Fragen und Anregungen nicht direkt beantworten können, werden wir diese bündeln und mit der ZAV besprechen. Unter Berücksichtigung des Informationsbedarfs werden wir gern auch eine Online-Infoveranstaltung anbieten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In der Schweiz wird im Juni 2026 über eine Begrenzung der Bevölkerungszahl abgestimmt. Ein Zusammenschluss der Tourismuswirtschaft stellt sich dagegen und sieht laut Mitteilung mögliche Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, internationale Abkommen und den Tourismussektor.

Der Bayerische Landtag hat eine Reform des Zweckentfremdungsgesetzes beschlossen. Künftig können Kommunen eine Registrierungspflicht für Kurzzeitvermietungen einführen und auf Vermietungsdaten zugreifen.

Der Stadtrat der Stadt Zürich hat eine Volksinitiative zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen für gültig erklärt und unterstützt deren Ziele. Gleichzeitig ist ein Gegenvorschlag im Zusammenhang mit einer Bauordnungsrevision geplant.

Die Tarifgespräche im Gastgewerbe von Rheinland-Pfalz sind ohne Einigung beendet. Der DEHOGA erklärt die Verhandlungen mit der NGG für gescheitert und empfiehlt den Betrieben eine freiwillige Lohnerhöhung von 3,5 Prozent.

Potsdam plant eine Verpackungssteuer gegen Müllberge noch in diesem Jahr. Andere Städte in Brandenburg zweifeln an der Abgabe: zu hoher Aufwand, zu wenig Wirkung.

Das Europäische Parlament hat neue Regeln für Pauschalreisen beschlossen. Während der Deutsche Reiseverband die Sachlage im Vorfeld überwiegend positiv bewertet, sieht die Hotellerie noch offene Fragen bei einzelnen Vorgaben der Richtlinie.

Weniger Bürokratie, längere Öffnungszeiten: Ein neues Gesetz soll Berlins Gastronomie entlasten und den Service für Gäste verbessern. Was sich für Betreiber und Besucher ändern könnte.

Berliner Restaurants, Cafés und Kneipen sollen ihre Gäste in Zukunft länger auch vor der Türe bedienen dürfen. Das steht im Entwurf eines Gaststättengesetzes, den der Senat auf den Weg brachte.

Fernsehen, Spitzenküche - und jetzt auch noch Kommunalpolitik für Alexander Herrmann? Die Wählerinnen und Wähler im oberfränkischen Landkreis Kulmbach haben entschieden.

Das neue Tariftreuegesetz trifft die Hotellerie im Kern: Zimmerkontingente und Tagungen für den Bund hängen künftig an strikten Tarifvorgaben. Der Dehoga warnt trotz Nachbesserungen vor einem enormen Prüfaufwand für die Betriebe.