Kultusminister-Chefin: Im Ferienstreit Südländern notfalls nachgeben

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Im Sommerferien-Streit zwischen den Bundesländern will die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), den Forderungen Bayerns und Baden-Württembergs notfalls nachgeben. «Niemand im Rest des Landes kann verstehen, warum Bayern und Baden-Württemberg eine Sonderregelung verdient haben sollen», sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag). Die SPD-Politikerin betonte zugleich: «Wahr ist aber auch: Es wird schwer werden, ihnen diese Privilegien wieder wegzunehmen. Es kann sein, dass uns anderen Ländern am Ende nichts anderes übrig bleibt, als die Klügeren zu sein und nachzugeben.»

Hubig ergänzte, das rollierende System, nach dem mal die einen und mal die anderen Länder früh mit den Ferien beginnen, habe sich bewährt. Bayern und Baden-Württemberg nehmen an dem System nicht teil, sie wollen auch an ihren angestammten Terminen von August bis Mitte September festhalten. Die Gründe aus der Vergangenheit dafür gebe es nicht mehr, sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin hingegen. Es sei ja nicht so, «als würden die Schüler im Süden wie in den Nachkriegsjahrzehnten zur Ernte eingesetzt». Sie nannte es «ein Gebot der Gerechtigkeit, dass alle an dem rollierenden System teilnehmen».


 

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